Hörspiele im Radio

Hörspiele

Freitag 18:30 Uhr Bayern 2

radioMikro

"Frag mich! Die Nachrichten und ich" - Thema :AT Mit Katrin Stadler und Tino Nowak Adventskalender - Klausi im Himmel Von Silke Wolfrum Mit Christian Friedl Posaune: Sebi Tramontana Regie: Bernhard Jugel .

Freitag 19:04 Uhr WDR3

WDR 3 Hörspiel

Verdi, Würstchen und Verwirrung Von Maria Schüller und Cornelia Walter Wiederholung: WDR 5 Sa. 17.04 Uhr Krimi mit rheinischem Charme Komposition: Ulrich Biermann Helga Bloemke: Cornelia Walter Käthe Huppertz: Maria Franziska Schüller Frau Sauer: Samy Orfgen Hannes Kupitzky: Jochen Busse Kurt Drescher: Werner Kroj Rudolf Kowalski: Christian Krop Beate: Helga Bellinghausen Frau Wolff: Ursula Michelis Regie: Uwe Schareck Produktion: WDR 1994

Freitag 20:03 Uhr SRF 1

Hörspiel

«Der schwarze Tanner» Hörspiel mit Szenen von Meinrad Inglin Meisterwerk des grossen Chronisten Inglin. Die Geschichte des unbeugsamen Schwyzer Bergbauern Kaspar Tanner. Er soll im 2. Weltkrieg wie viele Schweizer Bergbauern sein Weideland in Ackerland umwandeln. Tanner jedoch lehnt sich dagegen auf und wird schliesslich zum tragischen Straftäter.

Freitag 21:05 Uhr Bayern 2

Hörspiel

Ihre Geister sehen Nach dem Projekt Seeing her Ghosts von Kirsten Becken Von Rabea Edel Mit Sandra Hüller, Ruth Reinecke, Svenja Liesau Komposition: Moritz Bossmann/Sandro Tajouri Regie: Judith Lorentz DKultur 2021 Ein eindringlicher Monolog mit Sandra Hüller über ein Trauma, Familiengeheimnisse und den Umgang mit Psychosen. "Ich bin ganz ruhig. Die Autos unter mir, ein endloses Band. Über mir nur der Himmel. Kein Baum weit und breit. Nur Beton. Niemand kann mich hören. Hier bin nur ich, barfuß auf dem Beton, niemand will mich hören. Ich spucke hinunter. Ich schreie, so laut ich kann. Lauter. Und lauter. Im Tal ziehen die Wolkenschatten vorüber. Ich bin nicht defekt." Anna erzählt von ihrer seelischen Verletzung. Sie erinnert sich an die Worte ihrer Mutter, die Geburt der Tochter, an die Liebe zu ihrem Mann und an zunächst verborgen Gebliebenes. Mutig, klar und feinfühlig spricht Anna von einem Trauma und sie zeigt wie nah und wie fremd zugleich die Welt und die eigene Familie sein kann. Wie fühlt es sich an, wenn man mit der Welt nicht mehr zurechtkommt? Publikumspreis der ARD Hörspieltage 2021. RabeaEdel, geb. 1982, Schriftstellerin und Fotografin. Romane u.a. Das Wasser, in dem wir schlafen (2006), Ein dunkler Moment (2011).

Freitag 22:03 Uhr Deutschlandfunk Kultur

Freispiel

Das hässliche Universum Von Laura Naumann Regie: Julia Hölscher Mit: Anja Herden, Zoe Hutmacher, Ulrich Noethen, Moritz Grove, Meriam Abbas, Pauline Gloger, David Ali Rashed Komposition: Tobias Vethake Ton und Technik: Andreas Stoffels, Christoph Richter Dramaturgie: Julia Gabel und Johann Mittmann Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2021 Länge: 54"30 (Ursendung) Etwas ist zu Ende gegangen. Noch wirbelt die Asche durch die Luft, steigt Rauch aus den Trümmerhaufen. "Alles muss brennen", hat Rosa gesagt, und die Welt ist in Flammen aufgegangen, als hätte sie nur darauf gewartet. Im Transitraum, bevor die Gegenwart sich formiert und die Zukunft beginnt, wird die Vergangenheit zu Grabe getragen. In rhythmisiertem, drängendem Duktus werden fünf Figuren im Vorfeld der Zerstörung gezeichnet. Sie sind nicht auf Revolution aus, sie sind auf der Suche: Wie kann man richtig handeln, richtig leben in einem Dickicht aus Zwängen und Gegebenheiten? Wie ein Fixpunkt taucht Rosa an ihrem Horizont auf. Über Nachrichtenschnipsel und YouTube-Mitschnitte verbreiten sich ihre Botschaften, werden verlinkt, geteilt, kommentiert. Endlich gibt es jemanden, der Haltung zeigt, eine Richtung vorgibt. Erst scheint alles noch logisch und machbar, kleine Schritte der Veränderung, hin zu einer besseren Welt. Doch dann passiert ein Anschlag, die Fronten werden unübersichtlich, die Wut steigt. Fast zärtlich wird die Welt in Brand gesteckt, als könne man sie so auf Null setzen und die Zukunft aus der Asche aufsteigen lassen. Oszillierend zwischen Utopie und Dystopie, untersucht "Das hässliche Universum" das Prinzip "Neubeginn" und fängt dabei ein sehr heutiges Lebensgefühl ein. Laura Naumann, geboren 1989 in Leipzig, ist Autorin und Performerin. Sie studierte Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus an der Universität Hildesheim und war Gründungsmitglied des Gametheaterkollektivs "machina eX". Seit 2012 ist sie Teil des Theaterkollektivs "Henrike Iglesias". Ihre Theaterstücke werden international aufgeführt. Laura Naumann war Preisträgerin beim Treffen junger Autoren der Berliner Festspiele und Stipendiatin des Autorenlabors am Düsseldorfer Schauspielhaus. Zu ihren Auszeichnungen gehören auch der Münchner Förderpreis für neue deutschsprachige Dramatik sowie eine Einladung zum digitalen Showcase des Berliner Theatertreffens. Hörspiel über Utopie und Dystopie Das hässliche Universum

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