Deutschlandfunk

Klassik live

Hans-Jakob EschenburgJäger und Gejagte - Waidmannsheil und die Abgründe der Jagd Jan Makovecky 4 Horn Duos Jörg Widmann Streichquartett Nr. 3 (,Jagdquartett") Ludwig van Beethoven Sextett für zwei Hörner und Streichquartett Es-Dur, op. 81b Mitglieder des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin: Dániel Erber, Horn Anne Mentzen, Horn Kosuke Yoshikawa, Violine Richard Polle, Violine Lydia Rinecker, Viola Hans-Jakob Eschenburg, Violoncello Aufnahme vom 7.3.2019 im silent green Kulturquartier, Berlin
Sonntag 02:07 Uhr

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NDR kultur

Das Sonntagskonzert

freiburger barockorchesterSchleswig-Holstein Musik Festival 2019 - Freiburger Barockorchester Mit Petra Rieß Johann Sebastian Bach: Brandenburgische Konzerte Nr. 1 F-Dur BWV 1046 Nr. 3 G-Dur BWV 1048 und Nr. 5 D-Dur BWV 1050 Carl Philipp Emanuel Bach: Cembalokonzert d-Moll Wq 17 Sinfonie e-Moll Wq 178 Kristian Bezuidenhout, Cembalo Freiburger Barockorchester Ltg.: Gottfried von der Goltz Aufzeichnung vom 18. August 2019 in der St. Bartholomäus-Kirche in Wesselburen 11:00 - 11:03 Uhr Nachrichten, Wetter Das Sonntagskonzert
Sonntag 11:00 Uhr

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Ö1

Matinee

kirill petrenkoDas Bayerische Staatsorchester, Dirigent: Kirill Petrenko. Bedrich Smetana: Má Vlast ("Mein Vaterland"), Symphonische Dichtung (aufgenommen am 3. Oktober im Großen Konzerthaussaal in Wien in Dolby Digital 5.1 Surround Sound) Smetanas symphonisches Epos über Geschichte, Land und Leute seiner böhmischen Heimat gehört bis heute zu den musikalischen Nationalheiligtümern der Tschechen. Seine Aufführung bildet alljährlich am 12. Mai, dem Todestag des Komponisten, den Auftakt zum musikalischen Prager Frühling. Smetana, dessen Gehör sich während der Arbeit an der zweiten, heute populärsten Tondichtung ("Die Moldau") rapide verschlechterte, komplettierte den sechsteiligen Zyklus in einem Zeitraum von etwa vier Jahren bei vollständiger Taubheit. Eine Art Beethoven"scher Nimbus ging damit auf den Komponisten über, was seinem "Helden-Image" keineswegs schadete. Unter der Leitung seines Generalmusikdirektors Kirill Petrenko (er beerbte Mitte August Sir Simon Rattle als Chefdirigent der Berliner Philharmoniker) spielt am Tag der Deutschen Einheit das Bayerische Staatsorchester Smetanas "Mein Vaterland" im Wiener Konzerthaus. Die Rolle der Deutschen Botschaft in Prag im Herbst des Wendejahres 1989 ist bekannt: Hier siegte die Menschlichkeit und die Mauer fiel. (Wiener Konzerthaus)
Sonntag 11:03 Uhr

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SR2 Kulturradio

SR-Konzert

vadim repin4. Soirée Saarbrücken Einfachheit und Melancholie Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern Pietari Inkinen, Dirigent Vadim Repin, Violine Ludwig van Beethoven Egmont-Ouvertüre op. 84 Sergej Prokofjew Violinkonzert Nr. 2 g-Moll op. 63 Johannes Brahms Sinfonie Nr. 4 e-Moll op. 98 Aufnahme vom 25. Mai 2018 aus der Congresshalle Saarbrücken
Sonntag 11:04 Uhr

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SWR2

Donaueschinger Musiktage - LIVE

Matthias PintscherDolby Digital 5.1 Jérôme Comte (Klarinette) Ensemble Intercontemporain Leitung: Matthias Pintscher Nina 0enk: T. E. R. R. A. II für Ensemble Uraufführung, Kompositionsauftrag des Ensemble Intercontemporain und des SWR Pierre-Yves Macé: Rumorarium für Ensemble Deutsche Erstaufführung Johannes Boris Borowski: Allein für Ensemble mit Elektronik Uraufführung, Kompositionsauftrag des Ensemble Intercontemporain und des SWR Beat Furrer: Neues Werk für Klarinette und Ensemble Uraufführung, Kompositionsauftrag des Ensemble Intercontemporain und des SWR (Zeitversetze Konzertübertragung von 11 Uhr aus dem Mozart Saal der Donauhallen in Donaueschingen) Mit dem Ensemble Intercontemporain ist in diesem Jahr wieder ein herausragender Exponent der französischen Gegenwartsmusik zu Gast in Donaueschingen. Bei Intercontemporain fügt sich das Verfeinerte der französischen Klangkultur mit dem sachlichen, objektiven Ideal, das auf den Gründer des Ensembles, Pierre Boulez, zurückgeht. Auch unter ihrem Chefdirigenten Matthias Pintscher bleibt das Ensemble diesem Ideal treu. In Donaueschingen präsentiert das Ensemble eine mit den Farben des Ensembles spielende Arbeit von Nina 0enk, ein intimes, am popkulturellen Klangverständnis geschulten Werk von Pierre-Yves Macé, eine Studie in Solitüde von Johannes Boris Borowski und schließlich ein neues Klarinettenkonzert von Beat Furrer.
Sonntag 13:05 Uhr

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Ö1

Apropos Oper

sonya yonchevaZu Gast in der Mailänder Scala. Ausschnitte aus einem Gala-Konzert mit Werken von Giuseppe Verdi, Charles Gounod, Gaetano Donizetti, Fromental Halévy, Charles Lecocq u.a., mit der Sopranistin Sonya Yoncheva und der Tenören Juan Diego Flórez und Jonas Kaufmann, sowie den Wiener Philharmonikern unter der musikalischen Leitung von Plácido Domingo (aufgenommen am 23. Juni 2019 in der Mailänder Scala) Gestaltung: Michael Blees
Sonntag 15:05 Uhr

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SWR4 Baden-Württemberg

SWR4 BW Festivalradio

darin: 18:04 Uhr GanzNah Konzert / LIVE aus der SpardaWelt in Stuttgart.
Sonntag 17:00 Uhr

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SWR2

Donaueschinger Musiktage - LIVE

Hermine DeurlooAbschlusskonzert Dolby Digital 5.1 Mike Schmid (Flöte) Eva Reiter, Susanne Fröhlich (Paetzold-Flöte) Hermine Deurloo (Mundharmonika) Deutscher Kammerchor SWR Symphonieorchester Leitung: Tito Ceccherini Lidia Zieliñska: Klangor für Orchester Uraufführung, Kompositionsauftrag des SWR in Zusammenarbeit mit dem Adam Mickiewicz Institut Saed Haddad: Melancholie für chromatische Mundharmonika und Orchester Uraufführung, Kompositionsauftrag des SWR in Zusammenarbeit mit der Eduard Van Beinum Stichting Jürg Frey: Neues Werk für Orchester Uraufführung, Kompositionsauftrag des SWR Eva Reiter: WÄCHTER für Bassflöten und Rohrorchester Uraufführung, Kompositionsauftrag des SWR (Liveübertragung aus der Donaueschinger Baar-Sporthalle) Neue Musik kann ein Ort des Rückzugs und der Einkehr sein. Die Uraufführungen des Abschlusskonzerts suchen und behaupten je einen eigenen Ort, sei es die Melancholie als Ausdruck von Wehmut im neuen Werk des jordanischen Komponisten Saed Haddad, sei es in Eva Reiters Klangexperiment, bei dem sich die Musiker ihrer Instrumente entledigen, auf der Suche nach einer poveren Musik. Bei Lidia Zieliñska wiederum wird das Orchester zu einem düsteren Echoraum, der einen Naturklang aufgreift und entfächert.
Sonntag 17:05 Uhr

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HR2

hr-Bigband

Heinz-Dieter SauerbornKonzerte und Produktionen u.a. mit: Jazzclub im Studio II: Heinz-Dieter Sauerborn feat. "Klangcraft" | Frankfurt am Main, Hessischer Rundfunk, HF-Studio II, Juni 2019
Sonntag 19:04 Uhr

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BR-Klassik

Festival der Nationen

ivan repusic"Wagner-Gala" Münchner Rundfunkorchester Leitung: Ivan Repusic Solist: Klaus Florian Vogt, Tenor Aufnahme vom 3. Oktober 2019 in Bad Wörishofen Spätestens seit seinem Debüt als Walther von Stolzing 2007 bei den Bayreuther Festspielen ist der Name Klaus Florian Vogt untrennbar mit dem Namen Wagner verbunden. Seine musikalische Laufbahn aber begann als Hornist im Orchester, der Gesang kam erst später. "Ich weiß nicht, ob ich ohne Wagner überhaupt Sänger geworden wäre. Wagners Musik hat mich erst dazu motiviert, das überhaupt zu versuchen. Das heißt aber nicht, dass ich mich von Anfang an als großer Wagner-Sänger gefühlt habe. Es hat mich vielmehr gereizt zu wissen, ob ich dieses Fach überhaupt bedienen kann. Umso dankbarer bin ich heute, dass es wirklich so gekommen ist." Derzeit ist er wohl der prominenteste Wagner-Tenor. Am 3. Oktober hat er mit dem Münchner Rundfunkorchester unter der Leitung von Ivan Repusic eine Wagner-Gala beim Festival der Nationen in Bad Wörishofen gegeben und ist in verschiedene Wagner-Rollen geschlüpft: Erleben Sie Vogt als Lohengrin, Parsifal, Tannhäuser, Walther von Stolzing und als Siegmund.
Sonntag 19:05 Uhr

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MDR KULTUR

MDR KULTUR im Konzert

kristjan järviMDR Matineekonzert Gustav Mahler: Suite aus Orchesterwerkenv von Johann Sebastin Bach Felix Mendelssohn Barthody: Konzert für Violine und Orchester e-Moll op. Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 5 c-Moll op. 67 Anne Akiko Meyers, Violine MDR Sinfonieorchester Leitung: Kristjan Järvi Zeitversetzte Aufnahme vom 20.10.2019, Leipzig, Gewandhaus
Sonntag 19:30 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Konzert

gidon kremerhaus Berlin Aufzeichnung vom Vormittag Johann Sebastian Bach Pièce d"Orgue G-Dur BWV 572 Peteris Vasks Hymnus für Orgel Johann Sebastian Bach Chaconne aus der Partita für Violine solo d-Moll BWV 1004, für Streichorchester bearbeitet von Gidon Kremer auf Basis der Klavierbearbeitung von Ferruccio Busoni Margeris Zarins "Concerto innocente" für Orgel und Kammerorchester, 1. Satz Eriks Esenvalds "Okeana balss" ("Stimme des Ozeans"), Konzert für Orgel und Streichorchester Iveta Apkalna, Orgel Kremerata Baltica Das Konzerthaus Berlin widmet Gidon Kremer ein eigenes Festival, das eine Hommage an den Geiger sein soll. Er durfte das Programm aller Veranstaltungen bestimmen. Mit dabei ist natürlich die Kremerata Baltica, das Kammerorchester, das der Musiker vor 22 Jahren gegründet hat und seitdem leitet. Aus demselben Land wie Gidon Kremer, aus Lettland stammt auch die Organistin Iveta Apkalna. Die Titularorganistin der Hamburger Elbphilharmonie tritt regelmäßig als Solistin mit der Kremerata Baltica auf. An diesem Vormittag im Konzerthaus wird sie auf der Jehmlich-Orgel vor allem Musik von lettischen Künstlern aufführen in einem Programm mit dem Motto "Bach & Baltics". Neben Werken des großen Bach gibt es darin ein Solo-Stück von Peteris Vasks und ein Konzert für Orgel und Orchester des ebenfalls lettischen Komponisten Eriks Esenvalds.
Sonntag 20:03 Uhr

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HR2

Weilburger Schlosskonzerte 2019

Federico ColliGleich zwei aufregende Musiker betreten bei diesem Konzert die Weilburger Bühne: Da ist zum einen der italienische Pianist Federico Colli, 1988 im lombardischen Brescia geboren. Er sorgte für Aufhorchen, als er mit Anfang 20 in kurzer Zeit zwei der wichtigsten Klavierwettbewerbe gewann: Den Salzburger Mozart-Preis sowie den Internationalen Klavierwettbewerb in Leeds.
Sonntag 20:04 Uhr

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WDR3

WDR 3 Oper live

kent naganoKent Nagano und das Originalklangorchester Concerto Köln setzen ihre Interpretationen mit Werken von Richard Wagner fort und stellen sie diesmal in Zusammenhang mit französischer Musik. Das Konzert steht in der Reihe des groß angelegten Vorhabens von Kent Nagano und Concerto Köln, auf wissenschaftlicher Basis Maßstäbe für die Aufführung von Wagners Werken in historischer Aufführungspraxis zu legen. Ziel ist eine neuartige Interpretation des "Ring des Nibelungen" in einigen Jahren. In dem heutigen Konzert werden die Zusammenhänge zu der impressionistischen Klangwelt des Wagner-Bewunderers Claude Debussy ausgelotet. Dazu kommt Jacques Offenbach, den Wagner als Antipoden empfand, weil dessen "Rheinnixen" in Wien seiner Oper "Tristan und Isolde" vorzogen wurde. Andererseits bewunderter er Offenbach, von dem er sagte, er hätte "ein zweiter Mozart werden können". Insgeheim haben die beiden Komponisten aber mehr Gemeinsamkeiten als es auf den ersten Blick erscheint. Beiden kritisierten ihre Zeitumstände, Offenbach auf satirische Weise, Wagner mit seiner Idee der Zukunftsmusik. Richard Wagner: Ouvertüre / Bacchanale "Der Venusberg", aus "Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg" Claude Debussy: Nocturnes für großes Orchester und Frauenchor Jacques Offenbach: 3. Akt "Antonia-Akt", aus "Les Contes d"Hoffmann" Antonia: Hanna-Elisabeth Müller, Sopran Nicklausse: Sophie Harmsen, Mezzosopran Stimme von Antonias Mutter: Stefanie Irányi, Mezzosopran Hoffmann: Sébastien Guèze, Tenor Frantz: Michael Smallwood, Tenor Docteur Miracle: Gyula Orendt, Bariton Crespel: Lucas Singer, Bass Damen des WDR Rundfunkchors; Concerto Köln, Leitung: Kent Nagano Zeitversetzte Übertragung aus der Kölner Philharmonie
Sonntag 20:04 Uhr

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rbb Kultur

l i v e

karina canellakisaus der Berliner Philharmonie: KONZERT AM SONNTAGABEND Karina Canellakis dirigiert das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin Richard Strauss: Ein Heldenleben, op. 40 Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 7 A-Dur, op. 92 Moderation: Anja Herzog
Sonntag 20:04 Uhr

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WDR5

Liederlounge

laleluDie A-cappella-Sensation: LaLeLu (2) "Die Schönen und das Biest" beim RuhrHOCHdeutsch Festival in Dortmund Aufnahme vom 7. August aus dem Spiegelzelt Wiederholung: 21.10. 05.03 Uhr Wiederholung: 25.10. 22.04 Uhr
Sonntag 21:04 Uhr

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Bremen Zwei

Klassikwelt in concert: BBC Proms 2019

alexander melnikovMitschnitt vom 2. August 2019 aus der Royal Albert Hall, London Richard Strauss: Also sprach Zarathustra Robert Schumann: Konzert für Klavier und Orchester a-moll James MacMillan: The Confession of Isobel Gowdie Alexander Melnikov, Klavier BBC Scottish Symphony Orchestra Leitung: Thomas Dausgaard Die Last Night of the Proms gehört in jedem Jahr zu den international beachteten Höhepunkten im Konzertleben. Dabei wird oft vergessen, dass die BBC Proms sehr viel mehr zu bieten haben - über mehrere Wochen bieten sie in der Londoner Royal Albert Hall und an anderen Orten Konzerte an, die höchsten Ansprüchen gerecht werden. Und sich in der Programmgestaltung nicht nur auf den Mainstream konzentrieren. So auch in diesem Konzert, bei dem zwei Größen der Vergangenheit auf einen sehr interessanten und erfolgreichen Zeitgenossen treffen: den 1959 geborenen Schotten James MacMillan.
Sonntag 22:00 Uhr

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NDR kultur

Soirée

harriet krijghFestspiele Mecklenburg-Vorpommern 2019 - Das Preisträger-Projekt II Joseph Haydn: Klaviertrio G-Dur Hob. XV:25 Zoltán Kodály: Duo op. 7 Richard Galliano: "Tango pour Claude" für Klarinette und Akkordeon Truan: "Naphtule Is Having a Bad Day" für Klarinette und Saxofonquartett Anton Arenski: Streichquartett a-Moll op. 35 Harriet Krijgh, Cello / Matthias Schorn, Klarinette Nikita Boriso-Glebsky und Emmanuel Tjeknavorian, Violine / Lise Berthaud, Viola Daniel Müller-Schott, Violoncello / Magda Amara, Klavier / Martynas Levickis, Akkordeon SIGNUM saxophone quartet Aufzeichnung vom 1. August 2019 in der Klosterkirche Rühn 22:00 - 22:05 Uhr Nachrichten, Wetter
Sonntag 22:00 Uhr

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WDR3

WDR 3 Studio Neue Musik

nicolas hodgesMit Bernd Künzig Piano Purgatorio Hypertrophe Stücke für Soloklavier aus der Feder von Jonathan Harvey, Hans Thomalla und Konrad Boehmer. Sie sind gespickt mit Zitaten aus der großen Klavierliteratur und benötigen für die Aufführung eigentlich mehr als nur zwei virtuose Hände. So wie Konrad Boehmers Fingerspitzengef(w)ühl. Die knifflige Konzertetüde ist ein Destillat des ausladenden Klavierstücks In Illo Tempore (1978-79), einer Art "musivischer Enzyklopädie der 1000-jährigen Geschichte des Tastenspiels", die "gewissermaßen zehn verschiedene Spieler in einer Person erfordert, zehn vom Format eines Franz Liszt oder Eduard Steuermann." Hans Thomalla richtet den Fokus auf "Grauzonen zwischen Melodie, Glissando und Stillstand". Dabei spielen Reste des Repertoires, Erinnerungen auch an eigenes Musizieren eine wichtige Rolle, Zitate und Gesten, die "wie Meteoriten durch die Musik" fliegen, als "semantische Einnistungen", die mehr als nur Andeutungen transportieren. Jonathan Harvey schließlich verwirbelt in seinem frühen Purgatory Zitate aus der Klaviergeschichte, von Bach bis Schönberg, zu einem immer schneller werdenden Roundabout. Hans Thomalla: Ausschnitt aus "Ballade.Rauschen" für Klavier; Nicolas Hodges Konrad Boehmer: Fingerspitzengef(w)ühl, Etüde für Klavier; J. Marc Reichow Jonathan Harvey: Four Images after Yeats: Purgatory für Klavier; Florian Hölscher
Sonntag 23:04 Uhr

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