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Zeitzeugen im Gespräch

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Presseschau

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Kommentar

06.10 Uhr
Informationen am Morgen

Berichte, Interviews, Reportagen

06.30 Uhr
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Morgenandacht

Pfarrerin Annette Bassler, Mainz Evangelische Kirche

06.50 Uhr
Interview

07.00 Uhr
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Sport am Morgen

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Sport am Morgen

08.50 Uhr
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Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09.00 Uhr
Nachrichten

09.05 Uhr
Kalenderblatt

Vor 100 Jahren: Der Fußballspieler Fritz Walter geboren

09.10 Uhr
Das Wochenendjournal

10.00 Uhr
Nachrichten

10.05 Uhr
Gottesdienst

Übertragung aus der Christuskirche in Wien Predigt: Oberkirchenrätin Ingrid Bachler und Ortspfarrer Michael und Heike Wolf Evangelische Kirche

11.00 Uhr
Nachrichten

11.05 Uhr
Gesichter Europas

Mehr Frauen nach vorne: Gleichberechtigung in Tschechien Von Kilian Kirchgeßner In Tschechien sind die Unterschiede zwischen den Geschlechtern noch groß. Frauen sind in der Regierung deutlich unterrepräsentiert und in Elternzeit gehen fast ausschließlich die Mütter. Abgesehen davon hat auch Tschechien seine #MeToo-Skandale erlebt. Zu tun gibt es genug in einer Gesellschaft, die sehr viel Wert auf Traditionen legt. So tragen Frauen üblicherweise den Nachnamen ihrer Männer oder Väter, nur mit dem Zusatz "ová". Eine Praxis, die heute mittlerweile infrage gestellt wird. Der Kampf für mehr Gleichberechtigung wird in Tschechien nicht besonders radikal geführt, sondern eher mit Geduld und langem Atem. Eine Organisation etwa schult Quereinsteigerinnen zu Programmiererinnen um, damit mehr Frauen in der wichtigen IT-Branche Fuß fassen. Bestimmte Medien heben das Thema Gleichberechtigung immer wieder auf die Agenda. Und dann sind da noch die Nachwirkungen der Zeit des Sozialismus, wo die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zumindest auf dem Papier großgeschrieben wurde. Die "Gesichter Europas" über eine Aufbruchstimmung in einem traditionsbewussten Land.

12.00 Uhr
Nachrichten

12.10 Uhr
Informationen am Mittag

Berichte, Interviews, Musik

12.50 Uhr
Internationale Presseschau

13.00 Uhr
Nachrichten

13.10 Uhr
Themen der Woche

13.30 Uhr
Eine Welt

Auslandskorrespondenten berichten

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Nachrichten

14.05 Uhr
Campus & Karriere

15.00 Uhr
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15.05 Uhr
Corso - Kunst & Pop

Das Musikmagazin

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16.05 Uhr
Büchermarkt

Bücher für junge Leser

16.30 Uhr
Forschung aktuell

Computer und Kommunikation

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17.05 Uhr
Streitkultur

17.30 Uhr
Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen

18.00 Uhr
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18.10 Uhr
Informationen am Abend

18.40 Uhr
Hintergrund

19.00 Uhr
Nachrichten

19.05 Uhr
Kommentar

19.10 Uhr
Sport am Samstag

20.00 Uhr
Nachrichten

20.05 Uhr
Studio LCB

Lesung: Marcel Beyer Gesprächspartner: Tobias Lehmkuhl, Marion Poschmann Am Mikrofon: Katharina Teutsch Als Thomas Kling 2005 im Alter von 47 Jahren starb, hatte er mit einer Reihe von Gedichtbänden - von "geschmacksverstärker" über "morsch" bis "Auswertung der Flugdaten" - einen neuen Sound in die deutsche Lyrik gebracht. Sein Interesse an historischen, prähistorischen und sprachhistorischen Themen und Gegenständen inspiriert die nachfolgenden Dichtergenerationen bis heute. "ich hab quick/ das silber/ geputzt, sprachsilber,/ schwer zur hand", beginnt, einem Selbstporträt gleich, das nachgelassene Gedicht "platte", das nun in der von seinem Kollegen Marcel Beyer gemeinsam mit Gabriele Wix, Frieder von Ammon und Peer Trilcke herausgegebenen vierbändigen Werkausgabe enthalten ist. Das bekannte, zu Lebzeiten erschienene Kling'sche Textkorpus an Gedichten und Essays wird darin um 850 Seiten erweitert - eine archivalische und editorische Meisterleistung. Inwieweit diese Ausgabe den Blick auf Kling und sein Werk verändert, darüber spricht Katharina Teutsch mit dem Herausgeber Beyer, mit der Dichterin Marion Poschmann und dem Kritiker und Kling-Freund Tobias Lehmkuhl.

22.00 Uhr
Nachrichten

22.05 Uhr
Atelier neuer Musik

Revisited Forum neuer Musik 2012 Für eine Gedankenfreiheit im Glauben Zu Brice Pauset's "Autopsie de la foi" Brice Pauset Autopsie de la foie Dominique Visse, Stimme Capella de la Torre Ensemble recherche Ltg.: Brice Pauset Am Mikrofon: Frank Kämpfer Das Soldatenlied vom "l'homme armé" stammt womöglich aus dem Hundertjährigen Krieg oder es ist gar ein Echo vom Fall Konstantinopels an die Osmanen. Im 15. Jahrhundert findet es sich im Titel und Cantus firmus zahlreicher Messen der franko-flämischen Schule, und in der Vertonung von Pierre de la Rue dient es dazu, ein neues, selbstbewussteres Menschenbild auszudrücken. Letzteres Werk, eine vierstimmige Messe, hat Brice Pauset seiner im Auftrag des Deutschlandfunks notierten vokal-instrumentalen Arbeit "Autopsie de la foi" zugrunde gelegt. Der französische Komponist wollte darin das Verhältnis von Göttlichkeit, Institution und Affekten untersuchen. Pauset bezog auch Spinozas "Tractatus theologico-politicus" von 1670 mit ein und komponierte eine Art Verstehens­prozess, im Zuge dessen sich der Begriff des Glaubens statt aus blindem Gehorsam vielmehr aus zu erarbeitender Überzeugung herleitet. Für das Freiburger ensemble recherche fügte sich die Uraufführung in eine Reihe von Experimenten auf dem Feld der Alten Musik - Capella de la Torre hingegen betrat völliges Neuland. Die Berliner Renaissance-Formation verknüpfte das Projekt ihrerseits mit einem großräumigen Vermittlungsprojekt mit Lehramtsstudierenden der Musikhochschule Hannover. Alles zusammen floss ein in einen hochintensiven Eröffnungsabend des Forums neuer Musik 2012 unter dem Motto "Komponieren als Dialog mit Gott".

22.50 Uhr
Sport aktuell

23.00 Uhr
Nachrichten

23.05 Uhr
Lange Nacht

Wir und die Anderen Eine Lange Nacht der Zugehörigkeit(en) Von Almut Schnerring und Sascha Verlan Regie: die Autoren Demonstration zur Coronavirus-Pandemie, "Black Lives Matter", Klimadebatte oder die aktuelle Gleichstellungspolitik ... immer wieder formiert sich ein Wir, das bestimmt, wer dazugehört und wer - angeblich - die Anderen sind. Wovon ist Zugehörigkeit eigentlich abhängig? Sollten wir nicht besser von Zugehörigkeiten sprechen, weil es keine Konstante, sondern ein sich ständig wandelnder Prozess ist? "Ich gehöre dazu, wenn nicht verhandelt werden muss, wer ich bin und ob ich dazu gehöre", sagt Sabine Hark. Sie war die Erste in ihrer Familie, die Anfang der 1980er-Jahre Abitur gemacht hat. Der Kölner Unternehmer Gianni Jovanovic ergänzt: "Ich komme mir vor, als würden Menschen glauben zu wissen, wer ich bin, wie ich bin, was ich zu denken habe, was ich zu fühlen oder was ich zu glauben habe." Und für Tupoka Ogette aus Berlin, Autorin von "Exit Racism", ist die Fremdzuschreibung Alltag: "Bevor ich in den Raum komme, wissen die anderen schon, wie ich bin." In einer vielstimmigen O-Ton-Collage nähert sich die "Lange Nacht" dem Verhältnis zwischen Individuum und Gruppe. Es geht um Geburtsorte, um Wohngegenden, Dialekte und Sprache, um Geschlechter, um Bildungsgeschichte und Sozialisation. Es geht um prägende, oft lebenslang wirksame Einflüsse, die mitbestimmen, wie wir so wurden, wie wir sind.

23.57 Uhr
National- und Europahymne

00.00 Uhr
Nachrichten

00.05 Uhr
Lange Nacht

Wir und die Anderen Eine Lange Nacht der Zugehörigkeit(en) Von Almut Schnerring und Sascha Verlan Regie: die Autoren Demonstration zur Coronavirus-Pandemie, "Black Lives Matter", Klimadebatte oder die aktuelle Gleichstellungspolitik ... immer wieder formiert sich ein Wir, das bestimmt, wer dazugehört und wer - angeblich - die Anderen sind. Wovon ist Zugehörigkeit eigentlich abhängig? Sollten wir nicht besser von Zugehörigkeiten sprechen, weil es keine Konstante, sondern ein sich ständig wandelnder Prozess ist? "Ich gehöre dazu, wenn nicht verhandelt werden muss, wer ich bin und ob ich dazu gehöre", sagt Sabine Hark. Sie war die Erste in ihrer Familie, die Anfang der 1980er-Jahre Abitur gemacht hat. Der Kölner Unternehmer Gianni Jovanovic ergänzt: "Ich komme mir vor, als würden Menschen glauben zu wissen, wer ich bin, wie ich bin, was ich zu denken habe, was ich zu fühlen oder was ich zu glauben habe." Und für Tupoka Ogette aus Berlin, Autorin von "Exit-Racism", ist die Fremdzuschreibung Alltag: "Bevor ich in den Raum komme, wissen die anderen schon, wie ich bin." In einer vielstimmigen O-Ton-Collage nähert sich die "Lange Nacht" dem Verhältnis zwischen Individuum und Gruppe. Es geht um Geburtsorte, um Wohngegenden, Dialekte und Sprache, um Geschlechter; um Bildungsgeschichte und Sozialisation. Es geht um prägende, oft lebenslang wirksame Einflüsse, die mitbestimmen, wie wir so wurden, wie wir sind.

01.00 Uhr
Nachrichten

02.00 Uhr
Nachrichten

02.05 Uhr
Deutschlandfunk Radionacht

02.07 Uhr
Klassik live

Klavier-Festival Ruhr 2019 Frédéric Chopin Andante spinato et Grande Polonaise Es-Dur, op. 22 Maurice Ravel La Valse Gaspard de la nuit Lauren Zhang, Klavier Aufnahme vom 9.5.2019 aus der Zeche Holland, Alte Lohnhalle in Bochum-Wattenscheid

03.00 Uhr
Nachrichten

03.05 Uhr
Heimwerk

George Enescu Impressions d'enfance, op. 28 Sonate für Violine und Klavier Nr. 2 f-Moll, op. 6 Impromptu concertant für Violine und Klavier in Ges-Dur Duo Brüggen-Plank: Marie Radauer-Plank, Violine Henrike Brüggen, Klavier

03.55 Uhr
Kalenderblatt

04.00 Uhr
Nachrichten

04.05 Uhr
Die neue Platte XL